Strafzölle hindern den freien Welthandel und können der internationalen Wirtschaft nachhaltig schaden. Gerade international agierende Unternehmen mit komplexen Lieferketten sind betroffen.

Themen wie Strafzölle und Protektionismus dominieren derzeit vor allem wegen der Wahlversprechen und Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump die Schlagzeilen. Auch in Europa werden diese Themen von einigen Parteien ernsthaft diskutiert. Für den Welthandel könnte das ernsthafte Folgen haben. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundesfraktion, Michael Fuchs, sagt in einer Pressemeldung des bundeswirtschaftsportal.de, dass der international erreichte Wohlstand vor allem auch abhängig sei vom Freihandel und internationalen Investitionen.

Unsere globalisierte Welt profitiert vom freien Handel und stark abgebauten Handelshemmnissen. Komplexe Produkte mit einem internationalen Produktionsverbund sind besonders auf die freie Weltwirtschaft angewiesen. Unternehmen mit international aufgestellten Zulieferketten könnten vermehrte Abschottungs- und Strafzollandrohungen, wie zum Beispiel des US-Marktes, teuer zu stehen kommen.

Komplexe Lieferketten brauchen Transparenz

Denn Zölle machen es insbeondere Firmen mit international aufgestellten Zulieferkette schwer, da sie innerhalb eines Produktionszyklus mehrfach von verschiedenen Handelshemmnissen betroffen sein können. Die Verunsicherung am Markt ist momentan groß.

Bisher genügte es oft, bei Wiedereinfuhren von Waren deren Lieferkette mit Handlungsrechnungen auf Chargenebene zu belegen. Durch die aktuellen Abschottungstendenzen ist es allerdings fraglich, ob das in Zukunft ausreicht.

Doch es gibt Lösungen: Ist jedes einzelne Werkstück eindeutig über eine Seriennummer gekennzeichnet, kann die Lieferkette bei Bedarf für jedes Einzelstück lückenlos dokumentiert werden. Bei der Ausfuhr kann so problemlos und transparent belegt werden, wann und wo die Wertschöpfung vorgenommen wurde.

Über Seriennummern wird jedes Werkstück so individualisiert, dass es eindeutig nachvollziehbar ist, wann es wo und von wem produziert wurde. Selbst wenn das Einzelteil schon in einem Gesamtprodukt verbaut worden ist, sind alle relevanten Daten regelkonform dokumentiert. Damit wird die Zollerklärung auch mit serialisierten Gütern zum nachvollziehbaren Kinderspiel.

Verfahrenssicherheit wird hier über Serialisierung nach GS1- und VDA-Standards gewährleistet. Möchten Sie mehr dazu erfahren, wie Strafzölle mit Serialisierung vermieden werden können? Rufen Sie uns an.